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kelten römer museum manching  |  E-Mail: info@museum-manching.de  |  Online: http://www.museum-manching.de

22.3.2013-2.6.2013

Ein Projekt Manchinger Schüler: Schülerschätze. Kostbarkeiten der Klasse 3c aus Oberstimm.

Schuelerschaetze

Schülerschätze. - Kostbarkeiten der Klasse 3c aus Oberstimm

Was sind die Aufgaben eines Museums? Welche Museen gibt es? Was findet man in einem Museum? Was benötigt man für eine Ausstellung? Antworten auf diese Fragen haben Schüler der Klasse 3c der Grundschule Oberstimm während eines Schülerprojekts des kelten römer museum herausgefunden.



Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Schüler machen Museum" - von Maria Meßner M.A. und Petra Ostertag-Röttinger erarbeitet - erklärt sogleich das Arbeitsziel: den Schülern soll die Museumsarbeit näher gebracht werden, indem sie selbst tätig werden. Da eine der Hauptaufgaben eines Museums die Präsentation von Funden ist, war das angestrebte Ergebnis die Gestaltung einer eigenen Ausstellung. Dazu gehört die Auswahl von Stücken, das Verfassen von Leihverträgen, das Schreiben von Informationstexten, die Bestückung der Vitrinen, die Gestaltung eines Ausstellungskataloges und vieles mehr. Um eine Klasse für dieses Projekt zu gewinnen und den von der Schule geforderten Zeitaufwand zu rechtfertigen, musste es lehrplangemäße Inhalte aufweisen. Dem Fach Deutsch kam eine zentrale Rolle zu: mit der Auswahl und Erklärung der Fundstücke, dem Erstellen des „Steckbriefes" für den Ausstellungskatalog, sowie der Führung der Schüler durch die Ausstellung bezieht sich das Projekt auf die Lehrplaninhalte der 3. Jahrgangsstufe. Im Heimat- und Sachkundeunterricht lässt es sich im Bereich „Ortsgeschichte" verankern.

 

 

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Für die Durchführung des Projekts konnte die Rektorin der Grundschule Oberstimm Gudrun Füssl und die Klassenleiterin der Klasse 3c Claudia Held gewonnen werden, die trotz dichtem Lehrplan Zeit für die Durchführung des Projekts fanden.

 

Nachdem die Kinder das kelten römer museum bei einem Besuch erkundet hatten und die Fragen nach den Aufgaben eines Museums geklärt waren, wurde Ihnen von Frau Meßner und Frau Ostertag-Röttinger eine Aufgabe gestellt: sucht zu Hause nach besonderen Gegenständen, die für euch Schätze sind und mit denen ihr etwas Besonderes verbindet.

Im Februar wurden diese Schätze bei einem Besuch der Museumspädagogen an der Schule gesichtet. Die Kinder hatten ganz unterschiedliche Bedingungen bei ihrer „Schatzsuche". Die einen konnten die Schränke und Dachböden der Großeltern durchforsten, während andere auf Schätze aus dem eigenen Kinderzimmer zurückgriffen. Jedoch spielte das Alter der Schätze für das Projekt keine Rolle. Wichtig war, dass jedes Kind seine eigenen Schätze vorstellen konnte. Darunter waren Dinge wie ein Paar Holzschuhe der Oma, eine Kutscherlampe des Großvaters, eine Diskette, D-Mark-Scheine oder -Münzen, Fossilien und vieles mehr. Anschließend wurden sie vor die schwierige Aufgabe gestellt, ein Stück für die Sonderausstellung auszuwählen, das dann offiziell vom kelten römer museum mit einem Leihvertrag entliehen wurde.

 

 

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Die Sonderausstellung „Schülerschätze" ist die Keltenabteilung der Dauerausstellung integriert. Somit werden die Schätze der Kinder den antiken Hinterlassenschaften der Kelten gegenübergestellt.

 

Wie bei Sonderausstellungen üblich, ist auch im Rahmen des Projektes ein Ausstellungskatalog erscheinen. Die Schüler haben hierfür eigene Katalogtexte zu ihren Schätzen verfasst und berichten darin, was sie mit dem Schatz verbindet und welche Geschichte hinter ihm steckt.

Verkaufspreis 4 Euro.

 

 

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